Hochzeitsfotos bei Julius Kost

Es war ein Fest – Doreen und Uwe haben sich im Juni Ihr Ja-Wort gegeben und in der gemütlichen Restauration Julius Kost ihre Liebe gefeiert. Eine wunderbare Hochzeit, bei der mir die Worte fehlen, tolle Hochzeitsfotos – eine verliebtes Paar, eine tolle Location (ich habe mich sehr gefreut einmal wieder im schönen Julius Kost fotografieren zu dürfen), eine wunderschöne Hochzeitsdekoration, die den Spagat aus leicht, modern und passend zum rustikalen Ambiente schafft – Hochzeitsfotografenhimmel! Zum Glück war ja nicht nur ich dabei, und Doreen und Uwe erzählen heute selbst wie sie ihren großen Tag erlebt haben – danke dafür, Ihr Zwei!

Doreen: Um entspannt in den Tag zu kommen, starteten wir den Hochzeitsmorgen mit Sekt, Pizza und Guter-Laune-Musik von der Platte. Es war mir sehr wichtig meine Mädels um mich herum zu haben und diesen Moment der Vorfreude mit ihnen zu teilen.
Uwe: Ich hatte geplant, dass Doreen mit einem VW-Bully abgeholt wird. Daraus wurde leider nichts, da das Auto auf dem Weg zur Braut stehen geblieben ist. Für einen weiteren Pulsanstieg sorgten meine Eltern, die sich auf dem Weg zur Kirche verfahren hatten und wir dadurch erst eine halbe Stunde später mit der Trauung beginnen konnten. Auf solch unvorhergesehenen Dinge hat man am Hochzeitstag keinen Einfluss mehr, auch wenn man im Vorfeld noch so gut geplant hat.
Doreen: Es gab aber auch wahnsinnig schöne Zufälle. Ich wollte niemanden eine Kleiderordnung vorschreiben und hatte meinen zwei Mädels gesagt sie können unabhängig voneinander entscheiden was sie tragen wollen, damit jeder seine Individualität behält. Als Nadine und Kathrin am Morgen der Hochzeit beide ihre Kleider auspackten, war der Zufall perfekt. Besser hätte man sich nicht aufeinander abstimmen können.
Uwe: Für die Kirche hatten wir einiges vorbereitet. Einen Chor mit Begleitung, Fürbitten und unser Eheversprechen. Da für viele unserer Gäste ein selbstgeschriebenes Eheversprechen Neuland war, hat gerade dieser Moment nicht nur uns emotional berührt.
Doreen: Auch für mich war unser Versprechen einer meiner absoluten Höhepunkte. Gerade alles um die kirchliche Trauung war besonders schön. Angefangen von dem Moment, als wir uns das ersten Mal vor der Kirche gesehen haben. Über unseren Einzug, als mein Wunschlied »Everybody’s Free« gesungen wurde und wir in die erfreuten Gesichter unserer Gäste schauten.
Uwe: Ja, die Trauzeremonie in der Kirche war wirklich einzigartig. Unser Pfarrer Herr Weber hatte den Gottesdienst sehr persönlich und offen gestaltet. Doreen kennt ihn ja schon seit ihrer Kindheit, da er ihr Kinder- und Jugendpfarrer war. Selbst ich hatte das Gefühl ihn schon länger zu kennen, da er in seiner Rede sehr persönlich auf uns eingegangen ist.
Doreen: Besonders schön war auch der Moment, als mein Bruder ein Solostück auf der Trompete vorgetragen hat.
All diese kleinen Dinge, bis hin als wir zum Lied »Happy« von Pharrell Williams freudestrahlend unter dem Blütenregen ausgezogen sind, machten die Trauzeremonie zu etwas ganz besonderem.
Uwe: Nach der Trauung fuhren wir zur unserer Feierlocation, der Restauration Julius Kost. Die Ankunft dort mit anschließender Gratulation unserer Gäste war ebenfalls ein besonders schöner Moment für uns. Die Auswahl der musikalischen Begleitung am Tag fiel auf DJ jazz.K.lipa. Bereits bei unserem ersten Gespräch merkte ich, dass wir musikalisch auf der gleichen Wellenlänge liegen. Diese Empfehlung von unserer Fotografin Marlén sollte sich später als Geheimtipp herausstellen. Wir und unsere Hochzeitsgäste waren begeistert wie André an den beiden Turntables für Stimmung sorgte.
Doreen: Da Uwe einfach mal das bessere musikalische Gehör von uns beiden besitzt, vertraute ich ganz auf seine Entscheidung. Auch bei allen anderen Sachen teilten wir uns super auf. Somit ließ ich mir es als Studentin für Kommunikationsdesign nicht nehmen, mich um die visuelle Gestaltung unseres Festes zu kümmern. Natürlich hatte ich mir meine ersten Inspirationen auf diversen Hochzeitsblogs und Pinterest geholt. Doch viel wichtiger war es nach anfänglicher Recherche sich wieder davon zu lösen und zu überlegen, was uns wichtig ist. Also lies ich mich von alltäglichen Dingen inspirieren und machte das, wofür mein Gestalterherz am meisten schlägt. Daher entschieden wir uns für eine reine typografische Gestaltung des Festes.
So entstanden für die Papeterie unzählige kleine Letterings, die ganz individuell waren. Angefangen von der Einlandung, über das Programmheft, Tischnummern, Gastgeschenke bis hin zu den ausgelaserten Schriftbannern. Der Innenhof war mit einer selbstgenähten Girlande geschmückt, die meine Mutter in mühevoller Kleinarbeit für uns angefertigt hatte. Auch mein Schwiegervater hatte sich ins Zeug gelegt und Deko-Prismen für die Scheune geschweißt. Gerade durch diese selbst gemachten Dekorationselemente bekam unsere Hochzeit ihren eigenen persönlichen Charme.
Uwe: Als ich nach dem Kaffeetrinken schon mal in die Scheune schaute, und sah wie schön alles eingedeckt ist, dachte ich – wow! So ein schönes Blumenarrangement, welches perfekt auf unsere Dekoration abgestimmt war. Wir hatten wirklich sehr viel Zeit und Mühe in die Vorbereitung gesteckt. Doch das positive Feedback unserer Gäste zeigte uns, dass sich dieser Aufwand mehr als gelohnt hat.
Doreen: Ich genoss es an diesem Tag all diejenigen Personen um mich herum zu haben, die uns am Herzen liegen. Es war überwältigend wie viel Liebe uns von jedem Einzelnen entgegen gebracht wurde. Dies spiegelte sich vor allem in den kreativen Geschenken und persönlichen Beiträgen wieder. Auch wurden Dinge respektiert die wir nicht wollten, wie zum Beispiel klassische Hochzeitsspiele und Hochzeitsrituale. Stattdessen gab es ganz persönliche und auf unseren Humor abgestimmte Beiträge.
Uwe: Wir wollten einfach eine Mischung aus einem großen Fest und einer Party, so wie wir sie mit unseren Freunden feiern würden.
Doreen: Und zu jeder Party gehört für mich Konfetti einfach dazu. Daher war unser Motto für den Abend »Wir feiern mit Konfetti, Spaß und verrückten Tanzmoves«. Umso glücklicher war ich dann als eine Freundin, mit welcher ich schon so einige Konfettia- bende verbracht habe, anfing Konfetti an die anderen Gäste zu verteilen. Dies lockerte die Stimmung auf und die Party konnte starten.
Uwe: Als besonderes Highlight am Abend sang eine Freundin von uns live zu unserem Eröffnungstanz. Danach feierten wir im wahrsten Sinne des Wortes mit verrückten Tanzmoves bis in die frühen Morgenstunden. Es war ein traumhafter Tag, den wir immer wieder genau so feiern würden.

Location des Hochzeitsfestes: Julius Kost | Floristik: Die Blumenbinderei | Brautkleid: Julia Kleeblatt | Gürtel Braut: Kaviar Gauche | Anzug Bräutigam: Rooks & Rocks | Haare & Make-Up: Uta Stabler| Ringe: Sandra Coym | Papeterie & Konzept: Doreen Baldauf-Uhlmann| Hochzeitstorte: Das Dresdner Schokowerk | Eis: PauPau | Gästebuch und Stammbuch: Glück & Segen | Hochzeitsfotograf: Marlén Mieth